Etatmonitor: veröffentlichte Budgetbewegungen einordnen
Eine redaktionelle Arbeitshilfe für alle, die Etats und Agenturwechsel in Deutschland nachverfolgen — als Ergänzung zum Wochenbriefing.
Was der Etatmonitor leistet
Der Etatmonitor ist keine Datenbank mit Kaufzugang, sondern unser redaktionelles Raster: Wir sammeln öffentlich gemeldete Etatvergaben, Agenturwechsel und Budgethinweise, prüfen die Quelle und ordnen sie chronologisch. Abonnentinnen und Abonnenten des Wochenbriefings erhalten Auszüge; für vertiefte Fragen bieten wir die Etatrecherche an.
So lesen wir eine Etatmeldung
1. Quelle sichern
Fachmeldung, Unternehmensmitteilung oder Pitch-Ankündigung — wir notieren Datum und Medium.
2. Zahlen prüfen
Steht ein Eurobetrag ausdrücklich in der Quelle? Fehlt er, schreiben wir „ohne bezifferte Angabe“ statt Schätzungen zu erfinden.
3. Rollen klären
Lead-Agentur, Media, Spezialdisziplin oder Projektmandat — soweit die Quelle das hergibt.
4. Einordnung
Kurzkommentar nur dort, wo der Kontext für den deutschen Agenturmarkt relevant ist (z. B. Branchenkonzentration, Pitch-Welle).
Beispielhafte Beobachtungsfelder
FMCG & Retail
Markenfamilien, Handelsketten und saisonale Pitch-Wellen mit kurzen Fristen.
Industrie & B2B
Längere Ausschreibungszyklen, oft mit getrennten Kreativ- und Media-Mandaten.
Öffentlicher Sektor
Vergabehinweise und Teilnahmebedingungen, die für Agenturen Formfehler riskant machen.
Nächster Schritt
Möchten Sie den Etatmonitor als Teil Ihres Wochenbriefings oder eine gezielte Recherche zu einer Marke?